Als die Tante das erste Mal mit ins Polykül fuhr
Meine Tante Roswitha — sie lebe noch lange! — war eine Frau, die alles glaubte, nur nicht das Neumodische. Das Wenige an der heutigen Welt, was sie begreifen konnte, war ihr anständig und gottgewollt; das Viele, was sie nicht begreifen konnte, war ihr Teufelszeug und Hexerei. Eine richtige Ehe, das war ihr eine Sache zwischen einem Mann und einer Frau, von der Hochzeit bis zum Grab, und das Grab war schon angezahlt: ein Doppelplatz unter einer Linde, zwei Namen, ein Stein. Was darüber hinausging, kam vom Bösen. Und am tiefsten misstraute sie dem kleinen Kastl, das heutzutage jeder in der Tasche trägt — dem reinsten Teufelsaltar.